ZKJ Aprilkleid – cum tempore

72174_4891581896207_128332886_nDa ich ja so ein kleines Viertelchen zu spät dran bin, hab ich mir heute mal die Mühe gemacht meine Haare ausgiebigst zu glätten ( und mich dabei über die Silberlinge zu wundern) und ganz viele Fotos für Euch zu machen. Der Schnitt ist

 

Der Stoff von ??? gut abgelagert aus dem Fundus

Roter Streifenstoff

Und dann hab ich mal probiert zu fotografieren….

Enst1Geht auch freundlicher

Geht dochUnd entspannter

lächelnSommerkleidNa und etwas gelöster

Lächeln gebücktNa so verträumt, da ist im Kopf doch schon das Maikleid unterwegs….

Träum dochvon hintenDer erste Nahtverdeckte Reißverschluß, zwar nicht wirklich verdeckt, aber noch tolerabel. Vor allem beult es nicht.
Manöverkritik:

Lies sich gut nähen, ich habe kaum angepasst , da es für die verschiedensten Figurkonfigurationen extra Schnittteile gibt. Trotzdem würde ich beim nächsen mal, was es definitiv geben wird, die Unterbrustweite enger fassen.  Beim Reißverschluß habe ich nach dem 4. Einnähen und Trennen beschlossen, das es diesmal so sein darf. Da  muss ich noch üben. Der Stoff läßt sich auch nach dem 100. Bügeln nicht überreden glatt zu werden und zu bleiben schon gar nicht. Aber das sit dann halt casual. Die Ärmelchen der kurzen Variante waren mir zu kurz, also habe ich die langen Ärmel  gekürzt und um etliche cm verschmälert. Aber auch das ist noch suboptimal.

Aber: es trägt sich gut, ist bequem, sogar fahrradtauglich, und ich fahre mit einem Herrenrad. Und die passenden Schuhe habe ich schon gesichtet, ihr müsst erstmal mit der 2. Wahl aus dem Fundus vorlieb nehmen.

Eigentlich wollte ich noch mehr mit der blauen Paspel arbeiten (dabei mit Hochachtung an  die Paspelkönigin Simone gedenkend), aber die Paspel war plötzlich verschwunden, und das 4jährige Frollein wurde mit der Schere gesichtet, is klar?

Fasten Tag 5 und 6

Der 5. Tag war richtig gut. Ich bin ausgeruht aufgewacht, bin nach meinem Morgentee und Glas Sauerkrautsaft in den Baumarkt und habe Gemüsepflanzen gekauft. Dann wurde erstmal das niegelnagelneue Plantschbecken aufgepumpt und gefüllt. Das ist riesig! Die Frolleins sollen am Nachmittag staunen und plantschen. Danach habe ich mich voller Schaffenskraft im Garten betätigt. Unkraut jäten, Boden lockern, Beete begradigen, Steine raussammeln, zu große Stauden umpflanzen(Johanneskraut wächst ja wie Unkraut) und dann meine Gemüsepflänzchen eingepflanzt. Mittags gab es Tee ( Verbene) und ansonsten viel Tee-Schorle. Mir ging es blendend, ich hatte Kraft, Ausdauer und gute Laune. Für meine Lieben hatte ich Kuchen gekauft und konnte mir problemlos ihr Schmausen am Nachmittag anschauen. In der Mittagshitze hat ich 2 Stunden Pause gemacht und meine gestrigen Posts bearbeitet und eingestellt. Mit dem plantschenden und juchzenden Frolleins im Hintergrund habe ich dann bis 20.30 Uhr durchgearbeitet und war kein bißchen erschöpft.  Das Abendprogramm mit den Frolleins hat mein lieber Gatte übernommen.  Nach Duschen und Pflegen bin ich frohen Mutes leider erst spät ins Bett und war noch immer sehr munter, konnte bis kurz vor Mitternacht nicht einschlafen.

Heute am Dienstag, dem 6. Tag,  ging es mir morgens auch gut. Kein Hunger, Morgentee und dann auf zur Arbeit.  Leider stellten sich schon bald Kopfschmerzen ein. Mit meinem Retter war ich heute im Kindergarten und habe den Kindern den Notarztwagen erklärt. Das fanden die ja sooo aufregend. Echt süß!!  Wir hatten bisher wenig Einsätze. Und da kommt das Problem: ich habe Zeit: und da kommt das Kopfkino. In unserem Dienstzimmer, was ich mir mit lieben Kolleginnen teile,  liegt so allerhand zu Essen rum, im Kühlschrank steht Cola und Joghurt, im Schrank sind Kekse, auf dem Tisch Schokolade.  Hart, so hart. Ich falle darüber her  halte mich wacker!! Aber es ist schwer. Als ich zum Abend zunehmend Kopfschmerzen und Druck über der Nasenwurzel mit Halsschmerzen bekommen, beschließe ich, das Fasten bald zu beenden. Krank werden will ich jetzt nicht. Nach einem nächtlichen Einsatz  lasse ich mir auf unserer Intensiveine  Kopfschmerztablette, Nasenspray und was zum Gurgeln geben, damit ich die Nacht gut überstehe. Zum Glück nur ein Einsatz nach Mitternacht. Ich werde wohl wieder anfangen mit dem Kostaufaubau, bevor ich am Samstag meinen nächsten Notarztdienst hab und meine Kollegen vom Hausdienst  so schön für alle Kochen. Wieder nur danebensitzen will ich dann echt nicht. Und bei den lieben Rettern gibt es am Nachmittag Kuchen. Ein Stückchen muss dann gehen! Heute habe ich statt 2 Bechern Gemüsebrühe 4 getrunken um was warmes im Bauch zu haben und meinen Appetit zu schmälern und sonst aber keine Säfte, nur grüner bzw. Melissentee.

Morgen ist die Woche voll! Ich bin stolz auf mich und fühle mich  gut, stark , vital, bin weniger müde als sonst und habe mehr Kopfkino: vom Essen, oje!! DA muss ich aufpassen, das ich nicht kompensatorisch was aufholen will. Nee, ich habe nichts verpaßt, es gibt noch von allem, irgendwann. Nur schön aufpassen, nicht zu viel und nicht auf einmal.

Morgen berichte ich mehr und werde nach dem Schlafen mal meine Stoffberge fotografieren. Ist übrigens auch eine gute Idee von Catherine, um sich beim lieben Gatten zurechtfertigen:  Schau her, da siehste Du es, die haben alle ganz viele Stoffe, viel mehr als ich (so hoffe ich doch, da ich ja erst vor kurzem wieder angefangen habe zu Nähen und vor 5 Jahren, bei meinem „First Contact“  mit der Nähwelt der Funke noch nicht so übergesprungen war) und das kann man gar nicht richtig ordentlich lagern, das wird immer soo…

Es grüßt Euch

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...